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JOSEPH ROITNER

Maler

Geboren in Eisenerz, Österreich, studierte von 1945 - 1951, unter Prof. R. Szyskowitz, Malerei, Meisterklasse, in Graz, sowie 1951 - 1953 auf der Akademie der bildenden Künste in Wien, Meisterklasse, unter Prof. J. Dobrowsky und Prof. H. Boeckl. Erhielt Diplom mit Belobender Anerkennung und Grad Mag. art.

Seit 1958 in Toronto, Kanada. Lebensunterhalt, vielfach durch Fabrikarbeiten und später Szenenmaler für Filme, Reklame und CBC Fernsehen. Im Ruhestand seit 1994.

Gruppenausstellungen: 1955,Toronto, Nationalausstellung.
1956, Graz
1957, Wien
1961-1970 jährlich zwei
Ausstellungen in Toronto,
Kitchener-Waterloo Art Galerie
Hamilton, Guelph (Kanada)
1996 -2003 in Toronto

Auszeichnungen:
1955 Drei Preise in Nord Ontario, Kanada. 1957 Preis für Portrait in Wien. 1967 Erster Preis im Verein Kanadischer Maler, Toronto. 1988 Vier Bilder und Text erschienen in dem Buch "Many Faces - Many Spaces", Maler in Ontario. Eines der Bilder wurde für den Umschlag gewählt.

Werke befinden sich in der Kunstgalerie Graz, der Stadtgemeinde und
dem Unterrichtsministerium Wien, sowie private Sammlungen in
Österreich, Deutschland, Schweiz, Kanada und USA.

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Joseph Roitner
43 Zenith Drive
Toronto, Ontario
Canada
M1K 1K7

Tel: 416 - 266 - 7943

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Über Meine Arbeit

Während meines 50jährigen Schaffens behandelte ich von Zeit zu Zeit soziale Probleme durch einen mehr universalen Ausdruck. Sie verraten kaum die Örtlichkeit ihrer Entstehung. Größtenteils jedoch bevorzugte ich, das rein Schöpferische in der Abstraktion von Sachlagen, meinen Empfindungen oder malerischen Gestaltung, zum Ausdruck zu bringen.

Der schöpferische Prozess in der auftretenden Reihenfolge scheint sich wie ein Pendel zu vollziehen - welches von einer geschlossener (beschreibenden) - zu einer offenen (atmosphärischen) Form - vom Gebundenen zum Unendlichen - vom Realismus zum Abstrakten - von der Bestimmtheit zum Mysteriösen schwingt.

Jedoch in all diesen different aufeinander folgenden Gegensätzen, kehrte meine Intuition immer wieder auf den Ausdruck von Vagheit, Verborgenheit - unbestimmten Darstellungen, welcher der Abstraktion eigen ist, zurück. Diese Ausdrucksform ermöglicht es, meiner Meinung nach, eine weitläufige Interpretation anzuwenden. Aber abgesehen von mehr oder weniger abstrakten Formulierungen, habe ich mich nie von Komposition, Räumlichkeit, weder von einer malerischen Gestaltung getrennt.




 

   Obgleich ich mich über die Jahrzehnte einer Anzahl von Stilen des 20. Jh. bediente, wie es eben auch ein Großteil von Künstlern getan haben, so war es nie mit der Absicht irgend jemanden oder einen Stil zu kopieren. Das Bildhafte hat sich durch meine eigene Erfahrung organisch entwickelt. Die Variation von Äußerungen lag auch vielfach in einem sich nicht wiederholen zu wollen zu Grunde. Nicht selten wurde auch der Stil durch das Thema hervorgerufen.

  

In diesem Zusammenhang: für den Beschauer allein wichtig, ist lediglich zu ermitteln ob ein Werk die Möglichkeit hat geistig zu wachsen - oder ob es zeitlich zur Langweile verurteilt ist. ? Ich hoffe in aller Bescheidenheit das Erstere erzielen zu können!

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